Die Küche von Äquatorialguineas ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Portugiesen, Spanier und Araber haben mit ihrer Kochweise den afrikanischen Speisezettel bereichert. Das wichtigste Grundnahrungsmittel ist Maniok, das in Afrika so häufig gegessen wird wie bei uns Kartoffeln. Da Äquatorialguinea an der Küste liegt, gibt es natürlich viel Fisch. Zutaten wie Erdnüsse, Yamswurzel, Okraschoten, und Reis gehören zu fast jedem Gericht. Die Köchinnen des Landes würzen gerne scharf mit Chili und Pfeffer. Frisches Obst wie Bananen, Mango oder Ananas gibt es für den kleinen Hunger. Nationalgericht von Äquatorialguinea ist Huhn in Erdnußsosse, das auch in anderen westafrikanischen Ländern wie Senegal, Mali oder in der Elfenbeinküste auf den Tisch kommt. Hier wird es gerne mit Gemüse angereichert.
Das Rezept ist nicht schwierig nachzukochen. Du brauchst etwa eine halbe Stunde Vorbereitungszeit, und 1 Stunde Garzeit.
500 g Hühnerbrust
Erdnussöl
1 Liter Gemüsebrühe
4 Zwiebeln, gehackt
2 enthäutete Tomaten
2 frische Chilischoten
1 kl. Dose Tomatenmark
1Glas Erndussbutter
1 Knoblauchzehe
Salz
Piment
schwarzer Pfeffer
Paprika, Edelsüß
Das Hühnchenfleisch in der Gemüsebrühe mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und den Chilischoten klein hacken und anschmoren. Danach Hähnchenfleisch in Streifen schneiden und mit braten. Mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Dann Erdnussbutter und Tomatenmark hinzugeben und bei mittlerer Hitze und offenem Deckel 20 Minuten weiter einköcheln lassen. Zwischendurch gut umrühren, es setzt sonst schnell an. Nach Geschmack noch mit Salz und Paprika abschmecken.
Dazu gibt es Reis.
Tipp: Von der Soße mehr machen, sie wird garantiert aufgegessen.