In der Kalahari Wüste und am Okavango ist es trocken und es wächst wenig. Die Bewohner leben von dem, was sie in der Wüste jagen oder von Fischen, die sie im Okavango-Fluss angeln. In den Regionen, in denen es zeitweise regnet, wird Sorghum angebaut. Sorghum ist ein Getreide, das gemahlen und mit Wasser oder saurer Milch zu einem Brei vermischt wird. Morgens wird der Brei mit Zucker zubereitet und abends mit einer Tomatensauce und getrocknetem Fisch gegessen. Viele Botswaner essen auch Raupen. Frauen und Kinder sammeln Mopane Würmer, so wie die Menschen hier in den Weinbergen Schnecken sammeln. In Botswana, Simbabwe und Südafrika kommen Mopane Würmer häufig auf den Tisch, denn sie sind eiweißreich und enthalten eine Menge Calcium. Die blauen und grünen Raupen werden getrocknet oder frittiert und mit Erdnusssoße oder Tomaten und Zwiebeln serviert.
Ein Nationalgericht in Botswana ist Seswaa. Normalerweise wird es von Männern zubereitet, denn Fleisch ist die wertvollste Zutat in Botswana. Seswaa besteht aus geschmortem Fleisch, meistens vom Rind oder von der Ziege. Manchmal wird dafür auch Antilopenfleisch verwendet, aber zum Glück sind die Antilopen immer auf der Hut vor Jägern und sehr schnell.
Zutaten:
800 g Rindfleisch
1 Zwiebel
3 Lorbeerblätter
Salz und schwarzer Pfeffer
1 l Wasser
Zubereitung:
Das Backrohr auf 160 ° vorheizen. Das Rindfleisch in große Stücke schneiden, in einem Schmortopf anbraten, mit Wasser aufgießen, bis das Fleisch bedeckt ist, und dann die geschälte Zwiebel, Gewürze und Lorbeerblätter hinzufügen. Im Backofen 3 - 4 Stunden schmoren lassen. Danach den Topf auf die Herdplatte stellen, die restliche Flüssigkeit einkochen lassen und das Fleisch mit einem Holzlöffel zerkleinern. Nachwürzen und mit Maisbrei oder Blattgemüse servieren. Am besten paßt Wurzelspinat oder Mangold.