Der Äquator ist eine gedachte Linie rings um die Erde. Auf der Karte rechts ist sie als schwarze Linie eingezeichnet. Man sieht diese Linie nicht in Wirklichkeit, aber sie hat einen beträchtlichen Einfluss auf die Beschaffenheit der Erde. Der Äquator teilt unseren Planeten in eine Nord- und eine Südhälfte. In Äquatornähe ist es am heißesten. Je weiter man sich davon entfernt, um so kühler wird es. In Afrika verläuft der Äquator fast durch die Mitte. Das macht Afrika zu einem einzigartigen Erdteil. Denn die nördliche Hälfte von Afrika ist landschaftlich fast so ähnlich wie die südliche Hälfte.
Am Äquator regnet es sehr viel. Rund um den Äquator liegen die regenreichsten Gebiete der Erde. Vom Äquator aus wird das Klima nach Norden und nach Süden hin immer trockener. Aus diesem Grund verwandeln sich die Regenwälder in Savannen und die Savannen in Wüsten, je weiter man nach Norden oder Süden kommt. Die nördliche Hälfte Afrikas ist daher fast ein Spiegelbild des südlichen Afrika.
Am Äquator ist es sehr heiß, denn die die Strahlen der Sonne treffen direkt auf die Landschaft. Es gibt keinen Winter, das ganze Jahr über ist es gleichbleibend heiß. Und nicht nur das. Alle Tage sind auch gleich lang. Um sechs Uhr morgens geht die Sonne auf und um sechs Uhr abends geht sie unter. Zehn Minuten nach Sonnenuntergang herrscht bereits stockfinstere Nacht.
Der Äquator zieht sich durch fünf afrikanische Länder, die in der Mitte zwischen Nord- und Südafrika liegen. Zu den Ländern zählen Kenia, Uganda, die Demokratische Republik Kongo, Kongo und Gabun. Da es in Äquatornähe viel regnet, finden sich in diesen Ländern auch die meisten Regenwälder.
Mehr über den Äquator erfährst du in:
Der große Diercke Kinderatlas von Ulf Dr. Zahn, Achim Bröger und Johann Brandstetter
Der große Weltatlas von Philip Steele.