In der Sahelzone sind Gazellen, Hyänen und Wildhunde, Chamäleons, Schlangen und Skorpione beheimatet. In den Ufergebieten des Niger nisten sehr viele Vogelarten.
Am Niger überwintern einige unserer Singvögel wie der Gartenrotschwanz, die Nachtigall, der Mauersegler und die Schwalbe. Als erste kommen die Mauersegler Ende August an. Sie fliegen 4 000 km und mehr, um zu ihren Winterquartieren zu gelangen. Sie reisten meist während der Nacht, tagsüber rasten sie und suchen nach Nahrung. Zu den Langstreckenziehern zählen auch Kuckuck, Weißstorch und Küstenschwalbe.
Die großen Wildtiere sind in Nigeria selten geworden. Nur hin und wieder kannst du Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus und Antilopen entdekcen. Immer mehr Savannengebiete gehen durch Anbau verloren, so dass die Großtiere in Nigeria bedroht sind.
Im Regenwald leben Krokodile, Panther, Schlangen, Affen und viele Vögel und Insekten. Am Fluss Niger gibt es Flusspferde, die gefährlichsten Tiere Afrikas. Hier kannst du auch Krokodile, Schlangen und große Fische beobachten.

Ein besonders gefährlicher Fisch, der im Niger lebt, ist der Zitterwels. Mit starken Stromschlägen erlegt er seine Beute. Zitterwelse sind nicht nur für kleine und größere Fische gefährlich, auch Menschen müssen sich in acht nehmen vor seinen starken Stromschlägen.