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Sundiata Keita – ein afrikanisches Heldenepos

Mansa Musa Herrscher von Mali Alt ist die Welt, doch die Zukunft gehört der Vergangenheit
Seit vielen Generationen erzählen die Griots die Geschichte vom mächtigen König Sundiata Keita. Ihre Sage über den legendären Löwensohn stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie beschreibt den Aufstieg eines wahren Helden.

Schon bei seiner Geburt verkündeten die Seher dem König, dass der Sohn seiner zweiten Frau ein großer Krieger und Herrscher werden würde. Wie konnte das sein, wo doch Sundiatas Halbbruder aus der ersten Ehe des Königs ältere Rechte hatte? Zu allem Übel war Sundiata gelähmt. Welcher Behinderte konnte damals ein Herrscher werden? Doch ein Blatt des Baobabbaums heilte Sundiata. Mansa Musa war ein großer Herrscher im Königreich Mali. Von da an konnte er wie jeder andere laufen. Sundiata war beim Volk beliebt. Doch ehe er zum vielbesungenen Löwenkönig wurde, musste er für viele Jahre in die Fremde gehen. Denn sein Halbbruder trachtete nach seinem Leben. Er erlernte bei seinem Onkel, König Farin Tunkara das Kriegshandwerk. Danach kehrte er zurück und besiegte alle Feinde, die sein Volk bedrohten. In der Mitte seines Reiches errichtete er eine Stadt, die er Mali nannte. Der unbesiegbare Held befreite sein Volk vom bösen Herrscher Sumanguru Kanté und gründete das legendäre Mandinge-Reich. Die Griots berichten noch heute von der Weissagung und dem beispiellosen Aufstieg des großen Herrschers Sundiata Keita..

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