Wirtschaft

Fischerbot an der Küste von Gambia (c) IkiwanaDie meisten Gambier leben vom Fischfang oder von der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft wirft nicht genügend ab, um alle Menschen zu ernähren. Deshalb suchen mehr und mehr Gambier nach einer Beschäftigung im Handel, im Tourismus  oder in der Verwaltung. Nur die wenigsten finden hier ein Auskommen. Industrie gibt es kaum, denn Gambia besitzt keine nennenswerten Bodenschätze. Seit kurzem versucht Gambia, Touristen ins Land zu holen. So hofft die Regierung, mehr Arbeitsplätze im Tourismus zu schaffen.

Arbeitslosigkeit und Armut

Die meisten Erwachsenen sind ohne Arbeit. Und auch das Durchschnittseinkommen der Erwerbstätigen ist sehr gering. Es liegt bei etwa 150 Dalasis am Tag, des entspricht etwa 3 Euro.  Zum Vergleich. Ein großer Sack Reis kostet 30 bis 40 EURO. Davon kann man eine Großfamilie gerade mal 1 Woche ernähren. Für besondere Anschaffungen wie Kleidung oder Schulmaterial reicht das Geld oft nicht. Da es keine gesetzliche Krankenversicherung gibt, können ganze Familien durch die Krankheit von einem Familienmitglied völlig verarmen.

Links siehst du eine 50-Dalasis Banknote aus Gambia. Wie auf vielen Danknoten sind Vögel abgebildet und nationale Monumente wie die Steinkreise, eine uralte Begräbnisstätte einstiger Herrscher des Landes.

 

Schon gewusst? Auch wenn die Gambier nicht wohlhabend sind, ihre Gärten sind kleine Paradiese. In ihnen gedeiht ein tropisches Blütenmeer aus Feuerakazie, Jacarandabäumen, Hibiskus und Oleander.