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Jenny Robson

Jenny Robson wurde in Kapstadt geboren und wuchs zur Zeit der Apartheid in der umtriebigen Küstenstadt auf. Sie ist Musiklehrerin und daneben eine ungeheuer produktive Jugendbuchautorin. Sie schreibt über Themen, die ihr in ihrer alltäglichen Beschäftigung mit Kindern begegnen. Ihr Roman All for Love, in dem Jenny Robson sich mit den Folgen der Aids Epidemie auseinander setzt, könnte an der Schule spielen, an der sie auch heute noch unterrichtet.

Nach dem Studium der Grundschulpädagogik in Mowbray und der Philosophie an der University of South Africa in Kapstadt war sie als Lehrerin im südafrikanischen Simonstown tätig, bevor sie als Musikpädagogin nach Botswana ging. Dort unterrichtet sie Marimba und Steel Drums in der Schule einer Diamantenmine am Rande der Kalahariwüste – wo die Temperaturen häufig über vierzig Grad liegen. Die tägliche Begegnung mit Kindern prägen die literarische Arbeit von Jenny Robson. Erst nach einer erschütternden Lebenskrise, begann sie zu schreiben und hat seither mehr als dreißig Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Sie berichtet von Straßengangs im Township und erzählt von Ausgrenzung und Rassismus. Ihre Texte entstehen in stillen Momenten, in den frühen Morgenstunden, am Wochenende und in den Schulferien. Aufgewachsen in einer konservativ-protestantischen weißen Familie, in der die Vielfalt der Religionen und Andersgläubigkeit nicht geduldet wurden, sind ihr heute Toleranz, gegenseitiger Respekt und friedvolles Zusammenleben sehr wichtig geworden. Ihre Jugendbücher wurden mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet, darunter 1992 der Nadine Gordimer Short Story Preis und 1994 die Silbermedaille des Sanlam Jugendliteraturpreises.
»Meine Romane spielen in Afrika. Die Charaktere und Begebenheiten sind zutiefst afrikanisch. Afrika ist mein Zuhause und meine Heimat, und ich glaube, diesem Land gehört all meine Loyalität.« Jenny Robson

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