Die ersten Siedlungen entstanden wahrscheinlich am Nil. Der Grund war vermutlich der Klimawandel um 6 000 vor Christus. Es wurde heißer und trockener, die Wüste breitete sich aus, und Nahrung war immer schwerer zu finden. Der Nil bot Wasser, reichlich Nahrung durch Fischfang und den Anbau von Getreide und Früchten. Außerdem ermöglichte er den Transport von Waren.



Der Nil schlängelt sich in vielen Windungen durch fruchtbare Gebiete und durch die Wüste. Viele Menschen konnten sich an seinen Ufern ernähren. Warum entwickelte sich gerade hier die erste Hochkultur? Ohne den Nil gäbe es in Ägypten kein Leben. Die jährliche Überschwemmung des Nils brachte die Siedler auf die Idee, eine moderne Form der Bewässerung zu entwickeln. So konnten sie das ganze Jahr über Getreide und Früchte ernten. Die Bevölkerung wuchs rascher an als jemals zuvor. Aus Siedlungen bildeten sich am oberen und am unteren Nil kleine Königreiche.
Am unteren Nil waren es Königreiche nordafrikanischer Völker, die später zum Reich der Pharaonen vereint wurden. Am oberen Nil bildeten die Nubier, ein schwarzafrikanisches Volk, ebenfalls kleine Reiche, aus denen später das Reich von Kusch entstand.
Mehr über das Reich der Pharaonen.
Mehr über Nubien und das Reich von Kusch